Chronik

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Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V.
Ortsgruppe Füssen    

25 Jahre Ortsgruppe Füssen

Chronik erstellt von Robert Schunder                Füssen, September 2010

Die Gründungsversammlung der Ortsgruppe im Verein für Dt. Schäferhunde fand am 12.Juli 1985 im Gasthaus „Drei Tannen“ in Füssen statt.

Über zwei Jahre lang liefen die Bemühungen, ein geeignetes Übungsgelände zu finden. Es wurden Vorbesprechungen mit den Personen durchgeführt, die an einer OG Gründung interessiert waren. Es gab sehr viele Gespräche mit Vertretern der Stadt Füssen und dem Landratsamt Ostallgäu.

Am 12. Juli 1985  war es dann soweit: Zur Gründungsversammlung waren 28 Personen erschienen, davon waren 17 Mitglieder im Hauptverein, Sitz Augsburg, bzw. waren bereit, diesem unverzüglich beizutreten.

Dies waren folgende Personen: Babel Margit, Dopfer Josef, Gerle Albert, Gerle Margret, Gräf Dieter, Haslach Franz, Dr. Jordan Bernd, Maar Wolfgang, Mischke Reinhard, Mix Irmgard, Mörz Rainer, Reiber Bernd, Ringmann Klaus, Paul Robert, Schunder Klara, Schunder Robert und Wölfel Manfred.

Nicht anwesend, aber Gründungsmitglieder, ordnungsgemäß  entschuldigt waren Guggemos Martin, Hengge Norbert und Knoll Manfred.

Verstorben von diesen Mitgliedern sind Gräf Dieter im September 1995, Haslach Franz am 31.10.2003 und Knoll Manfred am 24.11.2004.

Da bundesweit alle Ortsgruppen dem Hauptverein unterstellt sind, ist es erforderlich, daß die Mitglieder der Ortsgruppen  die Mitgliedschaft des  Hauptvereins besitzen, denn nur dann sind sie laut Saztung stimm- und wahlberechtigt,

Der Versammlungsleiter erklärte , daß die Zusammenkunft die Gründung einer Ortsgruppe Füssen im Verein für Dt.Schäferhunde bezwecke. Ausschlaggebend war, der große Zeitaufwand, der erforderlich war, zu den benachbarten Vereinen  zu fahren  und dort mit den Hunden zu arbeiten. Dies  betraf auch die Füssener Zoll- und Polizeihundeführer, die auch ihre Freizeit opferten für die Ausbildung ihrer Hunde. Ein geeignetes Gelände war natürlich erforderlich.

Da uns bei der Grundstücksfrage die Stadt Füssen nicht weiter helfen konnte, wurde von einem Landwirt aus Schwangau, Matthias Reichart, ein Grundstück in der Nähe des Segelflugplatzes, hinter der ehemaligen Mülldeponie, gepachtet.

Probleme gab es Seitens des Landratsamtes wegen der Zufahrt. Der Weg war nur für Land- und Forstwirtschaft  freigegeben. Eigentümer des Weges ist die Stadt Füssen. Nach Rücksprache mit dem damaligen 2.Bürgermeister Herrn Knauss, widmete uns die Stadt Füssen den Weg, damit wir das Grundstück mit Fahrzeugen erreichen konnten. Von der Zufahrt hing auch das Aufstellen einer Schutzhütte ab.

Die Vereinssatzungen vom Hauptverein wurden angenommen und wichtige Ausschnitte davon verlesen. Versammlungsleiter Dr. Jordan  schlug dann einen Wahlausschuß  vor, der von der Versammlung bestätigt wurde.SVÖ Präsident Georg Scheucher übernahm den Wahlleiter.

Folgende Personen wurden in den OG Vorstand gewählt:

  1. Vorsitzender: Schunder Robert
  2. Vorsitzender und Zuchtwart:Gerle Albert
  3. Ausbildungswart: Paul Robert
  4. Ausbildungswart: Wölfel Manfred

Schriftwart:                                                              Haslach Franz

Kassenwart:                                                           Gräf Dieter

Nach der Wahl stellte der Wahlvorsitzende, Georg Scheucher, die ordnungsgemäße Abwicklung der Versammlung  fest, gratulierte zur Gründung der OG Füssen und gab zur Überraschung aller bekannt, der neu gegründeten  OG Füssen als Mitglied beizutreten, damit ist Georg Scheucher auch Gründungsmitglied.

Nun übernahm der 1.Vorsitzende Robert Schunder die Versammlung. Die Mitgliedsbeiträge wurden festgelegt, ebenso die Übungstage. Diese wurden  auf Samstag ab 14.00 Uhr und Donnerstag ab 17.00 Uhr gelegt. Nun mußte eine Schutzhütte, Hundeboxen, Ausbildungsgeräte und  Ausbildungsmaterial beschafft werden. Für Anschaffungen war aber noch kein Geld vorhanden, aber so  mancher machte eine Spende und man kam so recht und schlecht über die Runden. Zum Mähen der Wiese wurde ein Balkenmäher ausgeliehen, Paul Robert mähte auch mit dem Traktor seines Vaters aus Seeg.

Da ein guter Kontakt zur Bundeswehrstandortverwaltung Mittenwald bestand, konnten wir 4Munitionsboxen, sowie einige Tische und Stühle, bei Selbstabholung sehr preisgünstig bekommen. 2 weitere Munitionsboxen bekamen wir von der Bundeswehr in Altenstadt/Schongau. Diese Boxen dienten in den ersten Monaten nach Gründung den Leuten als Unterschlupf bei Regen und schlecht Wetter. Die Hunde mußten draußen bleiben. Später wurden die Munitionsboxen zu Hundeboxen umgebaut.

Auf Anfrage bei der Baufirma Josef Scheibel, Füssen, stellte diese der OG eine Bauhütte von der Größe 6×3 Meter zur Verfügung, die im Herbst 1985 als Schutzhütte auf dem Übungsgelände aufgestellt wurde. Die Hütte wurde 1987 um 2 Meter verlängert, hat jetzt die Maße 8×3 Meter und dient nun als Geräteraum und Toilette. Zwischenzeitlich wurde sie auch außen neu verkleidet und das Dach mit Ziegeln bestückt.

Im Juni 1986 bekam die OG Stromanschluß. Dieser wurde vom Vereinsmitglied und ehemaligen Chef des E-Werks Füssen, Artur Müller, eingeleitet und mit dem           E-Werk und Landratsamt Ostallgäu abgestimmt. Leider ist, bevor mit der Arbeitsmaßnahme begonnen wurde, Artur Müller im Alter von nur 65 Jahren verstorben. Das E-Werk und Landratsamt (von der Pumpstation des Landratsamtes kommt der Strom) hielten sich aber an die Abmachungen, die ArturMüller erwirkt hatte, und der Verein bekam zu sehr guten Konzessionen den Stromanschluß,           (ca. 4.500,00 DM). Für die junge OG war der Anschluß ans Netz aber ein finanzieller Kraftakt, denn es mußten 230m Erdkabel gekauft und verlegt werden, sowie Hausanschluß und Stromzähler gekauft werden. Für die Baggerarbeiten berechnete die Firma Filser aus Trauchgau nur die Maschinenstunden. Das Verlegen des Kabels machte das E-Werk  kostenlos mit unserer Mithilfe.

Von den Mitgliedern wurde eine zinslose Umlage von 150.—DM auf 2Jahre gefordert, mit dieser der Anschluß bezahlt werden konnte. Einige forderten den Betrag nicht mehr zurück  und machten damit dem Verein eine Spende. Im Juni 1986 wurde auch noch ein gebrauchter Traktorrasenmäher für 1900,00 DM angeschafft.

Die erste Schutzhundeprüfung fand am 8.Juni 1986 auf dem Vereinsgelände statt. Es wurden 10 Hunde dem SV- und Diensthundeleistungsrichter Jürgen Ritzi aus Tengen (Baden) zur Prüfung  vorgestellt. Am 18./19. Oktober 1986 fand die zweite Prüfung statt. Seit dieser Zeit werden jährlich eine Frühjahrs- und eine Herbstprüfung durchgeführt.

Erfolge stellten sich bei der OG auch bald ein, so konnte sich  Paul Robert für die Landesgruppenausscheidungsprüfung Bayern Süd 1986 in Frontenhausen qualifizieren und teilnehmen. Paul qualifizierte sich auch in den darauf  folgenden Jahren und nahm an den LG Ausscheidungen teil, 1987 in Freising, 1988 in Kempten. Hier belegte er Platz 8. Er nahm insgesamt mit 5 verschiedenen Schäferhunden an den LG Ausscheidungen teil. Mit Elke vom Elbsee, Exe von der Längerts, Dingo vom Pfrontner Tal (eigene Zucht), Dino von der Westernacher Felsburg und Luna von der Adelegg.

1986 belegte die OG Füssen den 1.Platz beim Schellenpokal in Oberstaufen. Gerle mit Quelle und Chef, Paul mit Eike und Schunder mit Lux. 1987 wurde der Schellenpokal wieder gewonnen.

Gerle Albert startete 1986 bei der Internationalen Dt. Meisterschaft für Diensthunde in Kassel und belegte Platz 5. 1987 nahm er in München an der IDM teil. 1988 wurde Gerle Albert mit seinem Diensthund „Chef von Neuschwanstein“ ( Züchter Vereinsmitglied Knoll Manfred), in Darmstadt Internationaler Deutscher Meister der Diensthunde. Im gleichen Jahr gewann er auch in Amerika die Internationale Amerikanische Polizeimeisterschaft. 1989 nahm Gerle mit seinem Chef in Hanover an der IDM teil.

1988 wurde eine Terassenüberdachung  geschaffen, die uns aber vom Sturm 1989 einmal zur Hälfte und einmal ganz weggerissen wurde. Die Überdachung lag zum größten Teil auf der benachbarten Bauschuttdeponie.

Für das Jahr 1990 wurde die OG Füssen von der Interessengemeinschaft Allgäu (IG Allgäu) beauftragt, die Allgäuer Meisterschaft mit Pokalwettkampf der IG Allgäu, durchzuführen. Die Meisterschaft mit Pokalkampf fand am 22.April auf dem Übungsgelände statt und war eine sehr gute Veranstaltung.

Die Interessengemeinschaft Allgäu wurde am 1.März 1969 in Kempten gegründet. Initiatoren waren  der SV Leistungsrichter Fridolin Satzger aus Kempten und Karl Brumme aus Pfronten.

Folgende Vereine bildeten die IG Allgäu: OG Kempten, OG Immenstadt-Stein (jetzige OG Oberallgäu) , OG Lindau, OG Lindenberg, OG Memmingen 70, OG Kaufbeuren und OG Pfronten.

Später kamen noch dazu: OG Bad Wörishofen, OG Isny, OG Kleinwalsertal, OG Marktoberdort, OG Memmingen-Alt, OG Wangen sowie 1985 die OG Füssen.

Mittlerweilen gehören die OG en Kleinwalsertal, Marktoberdorf, Memmingen-Alt und Wangen der IG  nicht mehr an.

Seit die OG Füssen der IG angehört, nahm sie an jedem Wettkampf der IG Allgäu mit mindestens einer Mannschaft teil.

1988 und 1992  nahm der Schäferhundeverein Füssen auch am Ferienprogramm mit der Allgäuer Zeitung teil. Es waren jeweils ca. 30 Kinder anwesend. Jedes Kind erhielt von der OG eine Wurstsemmel und eine Dose Limo. Hunde wurden in Unterordnung, Schutzdienst und Schauübungen vorgeführt. Am besten kam aber bei den Kindern an, als sie die Hunde selbst an der Leine führen und streicheln durften.

Im August 1990 konnte die Füssener Hundestaffel beim Internationalen Turnier in Lana, Südtirol, den Sieg mit nach Hause nehmen.(Jutta Borowsky, Artur Kling und Manfred Wölfel).

1990 startete Albert Gerle bei der IDM in Baunatal und belegte Platz 12.

1991 wurde Wölfel Manfred mit „Basko vom Pfrontner Tal“ (Züchter Paul Robert) Sieger beim Zollhundewettkampf  der Oberfinanzdirektion München, in Aschau am Chiemsee. Wölfel wurde 1992 in Friedrichshafen wieder OFD Sieger und startete daraufhin beim Bundeswettkampf der Zollverwaltung in Bleckede (Lüneburgerheide) und belegte Platz  7.

Da die Mitgliederzahl in der OG auch zunahm, platzte die kleine Schutzhütte aus allen Nähten. Der OG Füssen kam in Sommer 1991 entgegen, daß der Polizei- und Schutzhundeverein Oberstaufen aufgelöst wurde und dieser den Füssnern ihre Vereinshütte überließ. Diese Hütte wurde in Eigenregie abgebaut, mit dem Tieflader nach Füssen tranportiert und auf dem Übungsgelände der OG im Herbst 1991 , stark abgeändert, wieder aufgebaut.Sie bekam einen geänderten Dachstuhl mit Dachvorsprung, Dachziegel anstatt Dachpappe, Fenster und Türen  wurden geändert, Isolierung, sowie eine neue Außen- und Innenverkleidung. Die Inneneinrichtung, Eckbänke, Theke, Regale, Anrichte sowie Eingangstüre und Fensterläden wurden von Schreinermeister Karl Müller, ehemaliges Mitglied der OG Oberallgäu gefertigt und montiert. Die Eckbänke und Stühle wurden von Schunder Robert gepolstert, er stellte auch den Bezugstoff dazu. Im Frühjahr 1992 konnte die neue Vereinshütte bezogen werden.

 

1992 startete Gerle Albert mit Garry bei der LGA in Weißenhorn.

Am 25.April 1993 war die OG Füssen schon wieder an der Reihe, den Pokalwettkampf der Interessengemeinschaft Allgäu mit Allgäuer Meisterschaft auszutragen. Es war wieder eine sehr gute Veranstaltung.

Am 18. Juli 1993 wurde von der OG der Neuschwansteinpokal  ins Leben gerufen. Anläßlich dieses Wettkampfes, bei dem Bürgermeister Dr. Paul Wengert die Schirmherrschaft übernommen hatte, wurde die neue Vereinshütte von Pfarrer Peter Mayer aus Trauchgau im Beisein von Bürgermeister Dr. Wengert, eingeweiht. Die Einweihungsfeier wurde von den Alphornbläsern aus Kaufbeuren umrahmt.

Die Trophäe des Wettkampfes blieb in Füssen, mit der Mannschaft Borowsky M., Paul R. in Abteilung B, Zellner M., Wölfel M. in Abteilung C.

Der Neuschwansteinpokal wurde insgesamt 4mal von der OG Füssen ausgetragen. 1994wieder Platz 1 für die Mannschaft Füssen ( Herzog M., Brem J.,Abt. B mit Linder H. und Hirsch W. in Abt. C.

1995 gewann die OG Oberallgäu, und 1996 ging der Pokal zu den Sportfreunden Morter-Latsch nach Südtirol.

Der Pokalwettkampf wurde 1997 und 1998 mangels Meldungen abgesagt und dann ganz eingestellt.

1993 nahm Borowsky Mattias mit Enno am 5 Länderwettkampf in Reutte teil.                                  Bei der LGA 1993 in Traunreut starteten Borowsky Mattias mit Enno, Paul Robert mit Exe und Zellner Michael mit Boris.

Beim Internationalen Burgenturnier 1994 in Lana, Südtirol, ging die Mannschaft der OG Füssen als Sieger nach Hause. Zellner mit Rena und Boris, Herzog mit Axel und Wölfel mit Basko.

Bei der LGA  in Ingolstadt startete Paul Robert mit Exe, und Zellner Michael mit Boris.

Gerle Albert nahm 1994  mit seinem Zollhund Filou von der Fasanerie bei der Internationalen Meisterschaft für Diensthunde in Karlsruhe (Platz 15) und 1995 in Krefeld  teil, hier belegte er Platz  5.

1995 startete Brem Josef bei der LGA in Günzburg mit Argon und Wölfel Manfred  mit Basko. Der jüngste teilnehmende Hund war Argon, der älteste war Basko.

1995 wurden Flutlichtmasten am Übungsplatz aufgestellt.

Der Hüttenboden brach schon 5 Jahre nach Aufbau der Vereinshütte durch und wurde 1996 total erneuert. Es kam eine Betonplatte rein, darauf Isolierung, Fußbodenverlegeplatten und PVC Belag. Da an der Hüttenaussenverkleidung die Nut- und Federbretter auseinandergingen, wurden 1996 an Ost-Süd-und Westseite Leisten aufgesetzt.

An der LGA 1996 in Königsbrunn nahm Brem mit Argon teil. Gerle startete bei der IDM 1996 in Bochum mit Filou, Platz 5.

1997 nahm Paul Robert in Weißenhorn an der LGA teil, belegte mit Dingo vom Pfrontner Tal (eigene Zucht) Platz 6. Das war seine Fahrkarte für die Dt. Meisterschaft in Ludwigshafen. Dort belegte er einenMittelplatz von ca. 120 Teilnehmern.

1997 wurden auf der Terasse, sowie auf dem Gang vor der Hütte und dem Gang zur WC- und Gerätehütte Platten verlegt. Der Wassertank  wurde aufgestellt.

Zur LGA 1998 qualifizierten sich Brem mit Argon und Guggemos mit Brix.

Der erste Ausbildungskurs für Hunde aller Rassen (Zamperlkurs) wurde mit 26 Teilnehmern  vom 1.April bis Mitte Mai 1998 abgehalten, jeweils 2 Tage in der Woche. Weitere Ausbildungskurse und Welpenschulungen wurden in den Jahren 1999, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008 und 2010 durchgeführt.

Bei der LGA 1999  starteten Guggemos Franz mit Brix vom Helo und Zellner Michael mit Brandy vom Helo. Michel belegte den hervorragenden 2. Platz. Das war für Zellner die Fahrkarte nach Augsburg zur Dt. Meisterschaft.

Ebenfalls 1999 in Augsburg startete Borowsky Matthias mit seinem Diensthund Falk vom Moosanger bei der IDM, belegte Platz 4, was zum Mannschaftssieg der Bundeszollverwaltung beitrug.

1999 wurde auch ein neuer Traktorrasenmäher gekauft (8.900,–DM).

In der Jahren 1998, 1999 und 2000 wurde die ehemalige Mülldeponie rekultiviert. Während dieser Zeit gab es bei uns hier viel Dreck und Lärm. Das Ganze hatte aber auch seine guten Seiten, denn bei der Baumaßnahme wurde unsere Wasserleitung mit eingebaut und die 3Kammerkläranlage gesetzt. Diese Arbeiten wurden von den Leuten der Firma Hoch-Tief übernommen. Es mußten 260m Schlauchleitung, die zum größten Teil schon in unserem Besitz war, verlegt werden. Einen Schacht  für die Wasseruhr mit Abstellhahn setzten die Angestellten der Stadtwasserwerke Füssen. Der Schacht mit Wasser- und Abstellhahn kostete uns über 1000,– DM. In diesem Schacht befindet sich auch die Wasseruhr für den Segelfliegerverein. Gesamtkosten ca. 3.300,–DM.

Im September 2000 war es soweit: Das Wasser fließt am Hundeplatz aus der Leitung, bis dorthin hat man das Wasser immer mit Kanister herbeigeschafft.

Die Dreikammerkläranlage wurde im Oktober 2000 gesetzt. Diese Anlage überließ uns die Firma HOCH-TIEF , von ihrer Baustelle. Sie mußte natürlich zum Hundeplatz umgesetzt werden. Kosten 850.- DM.

Guggemos Franz mit Brix startete 2000 bei der LGA  in Günzburg.

Bei der LGA  in Wegscheid 2001 starteten Guggemos Franz mit Brix und Paul Robert mit Dino.

2002 im Frühjahr wurde festgestellt, daß die Wasserleitung ein Leck  hat, ca. 1800 Kubikmeter Wasser liefen ins Erdreich. Auf Antrag wurde der OG die Hälfte der Wasserschuld von der Stadt Füssen erlassen, 1300,–€ plus 350,–€  Reparaturkosten mußten vom Verein getragen werden.

Guggemos Franz wird mit seinem Brix von Helo 2002 Allgäuer Meister in Pfronten.

Die Damenmannschaft belegte beim IG-Pokalwettkampf in Pfronten Platz 3, Karin Ried mit Ginger, Helmer Sandra mit Kaija und Riedl Barbara mit Chaos.

Beim 7-Länderwettkampf 2002 startete Paul mit Dino  in Sursee (Schweiz) und erreichte den 4.Platz.

Bei der LGA 2002 traten  Brem, Guggemos und Paul an.

Beim Montani Turnier in Morter-Latsch (Südtirol) heißt der Sieger Paul Robert mit Dino von der Westernacher Felsburg.

Beim 7-Länderpokalwettkampf 2003 in  Langenzenn, LG Bayern-Nord, nahm Paul Robert teil und belegte Platz 9.

Bei der LGA 2003 in Frontenhausen startete Paul und Brem.

2003 wurde auch eine Motorsense angeschafft.

Beim Fünfknopfturm Pokal 2004 in Kaufbeuren stellte Füssen die Siegermannschaft, Paul mit Dino, Keller Wolfgang mit Exe und Guggemos Franz mit Brix.

Bei der LGA 2004 in Amerang nahm Paul und Brem teil.

Bei der Landesgruppen Fährtenhundprüfung 2005  in Günzburg startete Paul mit Dino und erreichte Platz 4.

Bei der Bayrischen Fährtenmeisterschaft wurde Paul mit Dino mit 99 Punkten Vizesieger.

Bei der LGA 2005 in Ingolstadt startete Schabert Helga mit Bonny.

Am 23.April 2006 wurde zum 3.mal die Allgäuer Meisterschaft mit Pokalwettkampf der Interessengemeinschaft in Füssen durchgeführt. Den ersten Platz belegte unsere Damenmannschaft mit Scherer Stephanie, Schabert Helga mit Bonny und Zeidler Claudia mit Dunja.

Bei der LGA in Wegscheid trat Zeidler Claudia mit Dunja an.

Beim Montani-Turnier  in Morter-Latsch 2006 bildete Füssen mit der OG Schop eine Mannschaft und siegte.

2007 wurde Zeidler Claudia mit Dunja in Kaufbeuren Alläuer Meister. Sieger wurde auch die Mannschaft Füssen beim IG Pokalwettkampf.

Bei der LGA 2007 in Dingolfing startete Brem mit Rica, Paul mit Luna, Zeidler mit Dunja und Guggemos mußte wegen Verletzung seines Hundes  absagen.

2007 wurde ein neuer Gasherd angeschafft.

2008 qualifizierte sich  Paul mit Luna zum 7-Länderwettkampf in Tengen (Baden).

Guggemos wurde mit Hero inKempten  2008 Allgäuer Meister.

Beim IG Pokalwettkampf in Kempten siegte auch die Mannschaft aus Füssen.

Bei der LGA 2008 in Amerang startete Guggemos mit Hero, Zeidler mit Dunja und Paul mit Luna. Paul qualifizierte sich dabei für die Deutsche Meisterschaft in Baunatal und belegte dort den 21. Platz.

Im Januar 2009 war wieder Neuwahl der Vorstandschaft. In den fast 24 Jahren OG Füssen hatte Schunder Robert als einziger immer ein Amt inne, und zwar das des 1.Vorsitzenden. Die anderen Personen in der Vorstandschaft nahmen alle eine Auszeit und die Ämter waren mit anderen Mitgliedern besetzt.

Da sich Schunder Robert nicht mehr für das Amt des 1.Vorsitzenden zur Verfügung stellte, erklärte sich  Guggemos Franz bereit, bei Wahl, das Amt zu übernehmen.

Zur neuen Vorstandschaft wurden gewählt:

1. Vorsitzender                                Guggemos Franz
2. Vorsitzender u. Zuchtwart       Gerle Albert
1. Ausbildungswart                        Paul Robert
2. Ausbildungswart                        Zeidler Claudia
Jugendwart                                      Eberle Susanne
Schriftwart                                       Schweiger Petra
Kassenwart                                      Hermann Sandra

Beim Fünfknopfturmturnier 2009 in Kaufbeuren siegte die Mannschaft aus Füssen mit Paukstadt Ralf, Zeidler Claudia und Guggemos Franz.

Bei der LGA 2009 in Ingolstadt waren Guggemos mit Hero, Paul mit Luna, Paukstadt mit Eik und Zeidler mit Dunja am Start.

Bei der Landesgruppen FH 2009 in Vöhringen belegte Paul mit Luna den 2.Platz.

Bei der Bayrischen FH  in Neumarkt in der Oberpfalz errang Paul mit Luna den 4.Platz.

Guggemos wurde mit Hero   2009 wieder Allgäuer Meister in Lindau.

Seit 2009 ist auch ein ausgebildeter Therapiehund in der OG. Mischke Diana nahm mit ihrem Benny in Hallein an der Therapiehundeprüfung mit Erfolg teil.

Guggemos wird 2010 in Lindenberg zum 4. mal Allgäuer Meister.   Bei der LGA 2010 i n Frontenhausen starteten Guggemos mit Hero und Paukstadt mit Eik.

In der OG Füssen befanden und befinden sich auch heute Schäferhundezüchter. Gezüchtet haben folgende Mitglieder:

Knoll Manfred                 Zwinger   „von Neuschwanstein“
Gerle Albert                     Zwinger  „vom Eschacher Moor“
Paul Robert                      Zwinger   „vom Pfrontner Tal“
Brem Josef                        Zwinger   „vom Wolfbau“
Hirsch Winfried              Zwinger   „vom Moosanger“
Zeidler Claudia                Zwinger   „von Via Claudia“
Scheucher Georg             Zwinger   „von der Ehrenfeste“
Zellner Michael               Zwinger   „von Bonifatius“

Vereins- und Fährtenmeister werden seit 1986 auch ermittelt. Wer bei der Herbstprüfung die meisten Punkte beim Ablegen einer Schutzhundeprüfung erreicht, ist Vereinsmeister.

Fährtenmeister wird, wer auf der Fährte bei der Herbstprüfung die meisten Punkte erzielt.

Die Tafel der Vereins- und Fährtenmeister hängt in der Vereinshütte.

Zur Zeit sind 53 Mitglieder in der OG Füssen, davon gehören 14 Personen nicht dem Hauptverein an.

Folgende Personen wirkten in den 25 Jahren OG Füssen in der Vorstandschaft mit:

Schunder Robert, Gerle Albert, Paul Robert, Wölfel Manfred, Haslach Franz, Gräf Dieter, Schneider Armin, Paul  Hildegard, Kling Artur, Zellner Michael, Hirsch Winfried, Borowsky Matthias, Brem Josef, Hermann Sandra, Hermann Klaus, Riedl Barbara, Schweiger Petra, Eberle Susi, Zeidler Claudia und der jetzige Chef Guggemos Franz, insgesamt 20 Personen.

Das war die Geschichte von 25 Jahren Ortsgruppe Füssen im Verein für Deutsche Schäferhunde von 1985 bis 2010.

Anläßlich  unserer 25 Jahr Feier am 04.09.2010 wurde Robert Schunder  von Franz Guggemos zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

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